Mittwoch, 29.06.2022 14:21 Uhr

Zeitgleiche Deutschlandweite AfD-Kundgebungen am 05.03.202

Verantwortlicher Autor: Heinz-Willy Keusgen Wiesaden, 14.03.2022, 21:53 Uhr
Presse-Ressort von: hwk Bericht 3882x gelesen
Erika Steinbach, ehem. Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen
Erika Steinbach, ehem. Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen  Bild: Heinz-Willy Keusgen

Wiesaden [ENA] „Gesund ohne Zwang“ Unter diesem Motto veranstaltete die AfD-Hessen ihre Kundgebung in der Landeshauptstadt Wiesbaden auf den Reisinger Anlagen unweit vom Hauptbahnhof. Die Fläche war mittels Sperrgitter eingegrenzt. Der zentraler Einlass wurde von zwei Mitarbeitern des Ordnungsamtes kontrolliert.

Um das Gelände herum war die Polizei in lockerer Weise postiert und mit der Überwachung der einzuhaltenden Mindestabstände betraut. So mussten die AfD-Verantwortlichen zu Anfang ihre Ordner doch hin und wieder in die Zuschauer-reihen beordern damit diese die sich vereinzelt bildeten Personengruppen auf die geforderten Mindestabstände hinweisen und um Einhaltung der Mindestabstände zu sorgen. Wären die Abstände nicht einzuhalten gewesen, hätte dies das sofortige Ende der Veranstaltung zur Folge gehabt. Dieses Damoklesschwert schwebte zu Beginn der Veranstaltung bedrohlich über das Gelände.

Die ca. 300 Kundgebungsteilnehmer waren an diesem sonnigen Tag unter sich. Eine kümmerliche Gegenkundgebung war deutlich entfernt auf der Westseite des Hauptbahnhofs, getrennt von der dort verlaufenden vierspurigen B54 außer Hör-und Sichtweite behördlicherseits genehmigt. Das kleine Häuflein von 15-20 voll vermummten Personen der linksradikalen ANTIFA waren allesamt mit dem Hochhalten von vier Banner mit beleidigenden und Gewalt verherrlichen Inhalten beschäftigt. Eine einsame Rednerin verlas emotionslos eine von ihrem Smartphone abzulesende Rede. Zur Überwachung der kleinen Antifa-Gruppe waren dort auch nur wenige Polizisten von Nöten.

Gegenkundgebung
Gegenkudgebung
Gegenkundgebung

Mit ca. 15 Minuten Verspätung begann die AfD-Veranstaltung, nicht ohne die aktuellen Geschehnisse außer Acht zu lassen, mit einer Schweigeminute Innehalten und Gedenken den Menschen in der Ukraine. Als erste Rednerin betrat Erika Steinbach, ehemals Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, die Bühne. Sie machte deutlich, das nicht perse alle Russen schuld an dem völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine sondern einzig und allein der russische Präsident Putin sei.

Steinbach forderte diesen auf, den Überfall auf die souveräne Ukraine sofort zu beenden und die Soldaten zurück zu ziehen. Ebenfalls verurteilte sie auch das Verhalten eines Allgemeinmediziners in Bayern, der aus Solidarität mit der Ukraine keine russische Patienten mehr annehmen will. Diese Menschen, so Steinbach, leben und arbeiten in Deutschland und haben ein Recht auf medizinische Versorgung und sind in keinster Weise verantwortlich für die Verbrechen des Herrn Putin im fernen Moskau. Der Landesprecher der hessischen AfD, MdL Andreas Lichert, eröffnete den Reigen der weiteren AfD-Land- u. Bundestagsabgeordneten. Diese thematisierten größtenteils das bundesweite Thema Freiheit gegen Impfpflicht.

So ging nach gut 2 Stunden eine harmonische, friedliche, ohne störende Zwischenrufe der altbekannten Gegenseite bei immer noch strahlendem Sonnenschein zu Ende. Beide Lager blieben unter sich und die Polizei konnte den Einsatz an diesem schönen Frühsommertag ausnahmsweise auch einmal störungsfrei genießen.

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